Der heutige Tag des verfluchten Kühlschrankes wird vor allem von Fans des amerikanischen Autors Stephen King begangen. In der Kurzgeschichte ‚The Mangler’ geht es u.a. um einen Kühlschrank mit etwas gruseligem Eigenleben.
Eine kleine Korrektur vorweg: In Stephen Kings „The Mangler“ geht es nicht um einen verfluchten Kühlschrank als Hauptgegenstand, sondern um eine besessene industrielle Wäschemangel. Ein alter Kühlschrank wird in der Geschichte allerdings tatsächlich erwähnt und steht ebenfalls im Zusammenhang mit dem unheimlichen Geschehen. Stephen Kings offizielle Website führt „The Mangler“ als Kurzgeschichte aus Night Shift. (Stephen King)
Tag des verfluchten Kühlschrankes am 30.10. und Stephen Kings „The Mangler“
Der Tag des verfluchten Kühlschrankes am 30. Oktober ist ein kurioser und schauriger Aktionstag, der besonders gut in die Zeit rund um Halloween passt. Als literarischer Bezug wird dabei häufig Stephen Kings Horrorgeschichte „The Mangler“ genannt. Allerdings steht in Kings Geschichte nicht ein Kühlschrank im Mittelpunkt, sondern eine scheinbar zum Leben erwachte industrielle Wäschemangel. Ein alter Kühlschrank spielt in der Erzählung jedoch eine unheimliche Nebenrolle und wird im Zusammenhang mit früheren rätselhaften Todesfällen erwähnt.
Der 30. Oktober liegt unmittelbar vor Halloween und eignet sich deshalb besonders für kuriose Geschichten über verfluchte Gegenstände, dunkle Legenden und Dinge des Alltags, die plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln scheinen.
Stephen Kings „The Mangler“
„The Mangler“ gehört zu den frühen Kurzgeschichten von Stephen King. Die Geschichte erschien später in der 1978 veröffentlichten Sammlung Night Shift und zählt zu Kings klassischen frühen Horror-Erzählungen.
Im Mittelpunkt steht die industrielle Wäscherei Blue Ribbon Laundry. Dort kommt es zu schweren und rätselhaften Unfällen an einer großen Wäschemangel. Der Polizist John Hunton beginnt, die Vorfälle zu untersuchen. Gemeinsam mit dem Professor Mark Jackson versucht er herauszufinden, ob hinter den scheinbar unerklärlichen Ereignissen tatsächlich etwas Übernatürliches steckt.
Die Wäschemangel entwickelt sich dabei zu einem geradezu dämonischen Gegenstand. Aus einem gewöhnlichen Arbeitsgerät wird eine tödliche Bedrohung. Genau dieses Motiv – ein alltäglicher Gegenstand, der plötzlich böse und gefährlich wird – ist typisch für den Horror von Stephen King.
Der unheimliche Kühlschrank
Der Kühlschrank ist in „The Mangler“ nicht die Hauptfigur. Dennoch erzählt die Geschichte von einem alten Kühlschrank, der ebenfalls mit einem rätselhaften Ereignis verbunden ist. Ein Ermittler berichtet von einem alten „ice box“, in dem unter anderem ein Hund, ein Junge und mehrere Vögel ums Leben gekommen sein sollen. Die Geschichte trägt damit zur Atmosphäre bei und deutet an, dass das Böse nicht unbedingt an einen einzigen Gegenstand gebunden sein muss.
Gerade diese Vorstellung macht den verfluchten Kühlschrank zu einem passenden Motiv für einen Halloween-Aktionstag: Ein Gerät, das normalerweise Lebensmittel kühlt und den Alltag erleichtert, wird in einer Horrorgeschichte plötzlich zu einem Gegenstand, vor dem man sich fürchten könnte.
Wenn Haushaltsgeräte plötzlich unheimlich werden
Die Idee eines verfluchten Kühlschranks spielt mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Horrorvorstellung: Wir sind von technischen Geräten umgeben und schenken ihnen normalerweise wenig Aufmerksamkeit. Sie brummen, klicken und laufen Tag und Nacht. Erst wenn etwas nicht mehr funktioniert, wird uns bewusst, wie sehr wir uns auf sie verlassen.
Ein Kühlschrank, der mitten in der Nacht ungewöhnliche Geräusche macht, dessen Tür sich scheinbar von selbst öffnet oder der plötzlich nicht mehr richtig kühlt, kann dadurch schnell zum Ausgangspunkt einer Gruselgeschichte werden.
In der Realität gibt es für solche Erscheinungen selbstverständlich meistens ganz normale technische Erklärungen. Im Horrorfilm oder in einer Geschichte von Stephen King kann aus einem harmlosen Geräusch dagegen der Beginn eines Albtraums werden.
Der 30. Oktober als Halloween-Aktionstag
Der 30. Oktober ist als Vorabend von Halloween besonders geeignet für ungewöhnliche und gruselige Themen. Der Tag des verfluchten Kühlschrankes verbindet dabei den alltäglichen Haushalt mit der Welt des Horrors.
Man kann sich an diesem Tag beispielsweise fragen: Was befindet sich eigentlich ganz hinten im Kühlschrank? Welches Lebensmittel wurde dort am längsten vergessen? Warum brummt der Kühlschrank manchmal mitten in der Nacht? Und was wäre, wenn hinter diesem Geräusch nicht der Kompressor, sondern etwas völlig anderes stecken würde?
Genau diese Mischung aus Alltag und Fantasie macht den besonderen Reiz eines solchen kuriosen Aktionstages aus.
Stephen King und der Horror des Alltäglichen
Ein wichtiges Element von Stephen Kings Horror ist die Verbindung des Übernatürlichen mit ganz gewöhnlichen Orten und Gegenständen. In „The Mangler“ wird aus einer industriellen Maschine eine unheimliche Bedrohung. Auch andere Werke Kings zeigen, wie alltägliche Dinge in der Fantasie plötzlich gefährlich werden können.
Der Gedanke hinter dem Tag des verfluchten Kühlschrankes lässt sich deshalb hervorragend mit Kings Horrorwelt verbinden: Nicht unbedingt das Fremde und Unbekannte muss Angst machen. Manchmal reicht schon ein vertrauter Gegenstand, der sich plötzlich anders verhält als erwartet.
Kurz zusammengefasst
Der Tag des verfluchten Kühlschrankes am 30. Oktober ist ein kurioses und gruseliges Thema rund um Halloween. Als literarischer Bezug wird Stephen Kings „The Mangler“ herangezogen. Wichtig ist jedoch: In der Kurzgeschichte ist die Wäschemangel der zentrale besessene Gegenstand, während ein alter Kühlschrank nur in einer unheimlichen Nebengeschichte erwähnt wird.
Der 30. Oktober bietet damit einen passenden Anlass, sich mit Stephen Kings Horror, verfluchten Gegenständen und den kleinen Dingen des Alltags zu beschäftigen, die – zumindest in einer guten Gruselgeschichte – plötzlich ein erschreckendes Eigenleben entwickeln können.
