Geminiden

Im Dezember kann einer der auffälligsten Sternschnuppen-Ströme des Jahres beobachtet werden. Bei den Geminiden handelt es sich um einen Meteorstrom, der mit hoher Zuverlässigkeit recht viele und dabei sehr langsame, teilweise auch besonders helle Meteore hervorbringt. Der Strom tritt vom 7. bis 17. Dezember auf. Zum Maximum am 14. Dezember fallen aus dem Sternbild Zwillinge recht beständig über 100 Sternschnuppen pro Stunde. Der Strom der Geminiden ist besonders eindrucksvoll, weil diese viele helle, typischerweise gelblich-weiss leuchtende Meteore hervorbringen.


Geminiden am 7. Dezember – Beginn des Sternschnuppen-Schauspiels im Dezember

Die Geminiden am 7. Dezember sind Teil eines der bekanntesten und schönsten Meteorströme des Jahres. Jedes Jahr im Dezember kreuzt die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne die Staubspur des Geminidenstroms. Dabei gelangen kleine Staub- und Gesteinsteilchen in die Erdatmosphäre und erzeugen die als Sternschnuppen bekannten Lichtspuren am Nachthimmel.

Der Geminiden-Meteorstrom ist nicht nur für Astronomie-Fans interessant. Auch für Menschen, die einfach gerne den Sternenhimmel beobachten, kann der Dezember ein guter Monat sein, um nach Sternschnuppen Ausschau zu halten. Die Geminiden sind bereits Anfang Dezember aktiv und steigern ihre Aktivität bis zu ihrem Höhepunkt in der Monatsmitte.

Sind die Geminiden am 7. Dezember zu sehen?

Ja, die Geminiden können bereits am 7. Dezember beobachtet werden. Allerdings liegt der 7. Dezember noch einige Tage vor dem eigentlichen Maximum des Meteorstroms. Die Zahl der sichtbaren Sternschnuppen ist deshalb normalerweise geringer als rund um den Höhepunkt der Geminiden Mitte Dezember.

Dennoch lohnt sich ein Blick in den Dezemberhimmel. Besonders an einem klaren und dunklen Abend können einzelne Geminiden entdeckt werden. Wie viele Meteore tatsächlich sichtbar sind, hängt unter anderem vom Wetter, vom Standort, von der Lichtverschmutzung und von der Helligkeit des Mondes ab.

Woher haben die Geminiden ihren Namen?

Der Name Geminiden stammt vom Sternbild Zwillinge (Gemini). Von der Erde aus scheinen die Meteore aus einem bestimmten Bereich dieses Sternbildes zu kommen. Dieser scheinbare Ausgangspunkt wird in der Astronomie als Radiant bezeichnet.

Die Sternschnuppen selbst bewegen sich allerdings nicht tatsächlich von diesem einen Punkt aus. Der Eindruck entsteht durch die Perspektive, aus der wir die Flugbahnen der Meteore beobachten.

Was sind Geminiden eigentlich?

Bei einer Sternschnuppe handelt es sich um einen Meteor. Er entsteht, wenn ein kleines Teilchen aus dem Weltraum mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintritt. Dabei wird die umgebende Luft zum Leuchten angeregt – am Himmel erscheint eine kurze, helle Lichtspur.

Eine Besonderheit der Geminiden ist ihr Ursprung. Der Meteorstrom wird mit dem Objekt 3200 Phaethon in Verbindung gebracht. Dabei handelt es sich um einen ungewöhnlichen, asteroidähnlichen Körper. Die von ihm stammenden Staubteilchen verteilen sich entlang seiner Bahn. Wenn die Erde diese Staubspur im Dezember durchquert, entstehen die Geminiden.

Geminiden am 7. Dezember beobachten

Wer am 7. Dezember Geminiden beobachten möchte, braucht kein Teleskop. Sternschnuppen lassen sich am besten mit bloßem Auge beobachten. Besonders geeignet ist ein möglichst dunkler Ort außerhalb von Städten.

Am besten legt oder setzt man sich bequem hin und blickt möglichst weit über den Himmel. Wichtig ist etwas Geduld: Sternschnuppen erscheinen nicht regelmäßig in kurzen Abständen. Außerdem sollten sich die Augen zunächst an die Dunkelheit gewöhnen.

Da der Dezember in Mitteleuropa lange und kalte Nächte bietet, sind warme Kleidung, eine Decke und ein bequemer Sitz- oder Liegeplatz empfehlenswert.

Der 7. Dezember als Termin für Himmelsbeobachter

Der 7. Dezember markiert eine frühe Phase des alljährlichen Geminiden-Schauspiels. Wer die Entwicklung des Meteorstroms verfolgen möchte, kann bereits an diesem Tag mit der Beobachtung beginnen und in den folgenden Nächten bis zum Maximum Mitte Dezember weitere Sternschnuppen suchen.

Damit gehören die Geminiden zu den besonderen Himmelsereignissen im Dezember. Sie bieten eine gute Gelegenheit, sich mit Astronomie zu beschäftigen und den nächtlichen Himmel bewusst wahrzunehmen.

Fazit

Die Geminiden am 7. Dezember sind bereits aktiv, auch wenn der große Höhepunkt des Meteorstroms erst Mitte Dezember erreicht wird. Bei klarem Himmel besteht die Möglichkeit, erste Geminiden-Sternschnuppen zu entdecken. Ein dunkler Beobachtungsplatz und etwas Geduld erhöhen die Chancen.

Der Dezemberhimmel bietet damit schon am 7. Dezember ein faszinierendes Naturschauspiel. Wer gerne Sternschnuppen beobachtet, kann die Geminiden-Aktivität von Anfang Dezember an verfolgen und sich auf das Maximum des Meteorstroms in der Monatsmitte freuen.


  • Geminiden bei wikipedia
  • Sie sind aktiv vom 7. bis 17. Dezember und erreichen ihren Höhepunkt in der Nacht vom 13. zum 14. Dezember.
  • Der Meteorstrom im Dezember