Das Fest der Niederlegung der Muttergottesgewänder am 2. Juli. Nach orthodoxem und katholischem Glauben wurde Maria als Gottesmutter im Augenblick ihres Todes in den Himmel aufgenommen. Dabei blieben ihre Kleider zurück auf Erden zurück. Einige Tuchreliquien werden als Mariengewänder und somit als Zeugnisse für die Menschwerdung Gottes verehrt, die in einer eigens dafür gebauten Kapelle am 2. Juli 452 in Blachernae, einer Vorstadt von Konstantinopel niedergelegt wurden.
Kategorie: Kultur&Religion
Eine Kategorie für alles, was mit Kultur und Religion zu run hat, für alles kulturelle und religiöse, was uns Menschen ausmacht und verbindet … oder auch nicht.
-
Ulrich
Der Ulrichstag ist ein Gedenktag zu Ehren des Schutzheiligen der Stadt Augsburg, von 923 bis 973 Bischof ebenda, und findet immer am 4. Juli statt. Der heilige Ulrich ist Patron der Fischer und Winzer.
-
Iwan Kupala
Iwan Kupala, das Fest von Feuer und Wasser, auch Sonnenwende genannt, ist ein sehr alter, russischer Feiertag, der am 7. Juli gefeiert wird. Es ist ein Fest, von dem schon Schriften aus dem 12. Jahrhundert berichten. Möglicherweise wurde dieses Fest schon sehr viel früher gefeiert.
Dem slawischen Gott Kubala, dem Gott der Erdfrüchte, wurde alljährlich am 24. Juni (im julianischen Kalender) mit Opfergaben, Feuern, Liedern und Tänzen gehuldigt. Mit Einführung des Christentums und nach gregorianischem Kalender fällt der Tag heute auf den 6./7. Juli.
-
Tanabata
Am siebten Tag des siebten Monats wird in Japan das Sternenfest Tanabata gefeiert. Es geht auf die Fabel vom Kuhhirten und der Weberprinzessin zurück, die wiederum mit einer Sternenkonstellation zu tun hat, die man im Sommer beobachten kann. Da heute in Japan westliche Zeitrechnung gilt, wird das Fest am 7. Juli gefeiert.
-
Kilian
Zu Ehren des heiligen Kilian wird alljährlich am 8. Juli der Kilianstag begangen. Der iro-schottische Missionsbischof kam zusammen mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan 686 n. Chr. nach Würzburg. Bis zu seiner Ermordung 689 n. Chr. missionierte er hier und in der Umgebung. Seitdem ist er der Schutzpatron der Franken und der Stadt Würzburg.
-
Zwölfbotentag
Der Zwölfbotentag am 15. Juli war ein bedeutender Feiertag. An diesem Tag gedachte die Kirche der Entsendung der 12 Apostel. Landwirte entsandten und entsenden von diesem Tag an ihre Schnitter – heute: Erntehelfer und Erntemaschinen – aufs Feld, um zu ernten.
-
Skapulierfest
Der Tag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel wird auch Skapulierfest genannt. Es findet am 16. Juli statt.
Papst Benedikt XII legte diesen Tag 1726 als Feiertag für die katholische Kirche fest. Simon Stock, General des Karmeliter-ordens, soll im 12. Jahrhundert bei einer Erscheinung der Jungfrau Maria ein Skapulier erhalten haben. Solche Skapuliere, mehrere Stoffstücke mit Marienbildnis, werden unter der Kleidung getragen und bewirken im Verbund mit besonderen Gebets- und Heiligungs-ritualen ewiges Heil unter dem besonderen Schutz der Gottes-mutter Maria.
-
Sankt Jakob
An Sankt Jakob, dem 25. Juli gedenken die christlichen Kirchen Jakobus dem Älteren, eines der erstberufenen Jüngern und späteren Aposteln. Der Tag, Sankt Jakob, oder kurz Jakobi, wurde schon im 8. JH begangen.
-
Annentag
Der 26. Juli ist der Gedenktag der heiligen Anna. Sie war die Mutter der Maria und somit die Großmutter des Jesus von Nazareth. Ihr Gedenktag wurde 1584 von Pabst Gregor XIII zum Festtag bestimmt. Die Heilige Anna ist als Schutzpatronin mit vielfältigen Aufgaben betraut. Selbst Martin Luther soll sie zum Schutz für Blitz und Donner angerufen haben. Sie ist zuständig u.a. für Mütter und Hausfrauen, Spitzenklöppler, Strumpfwirker, Knechte, Müller, Krämer, Schiffer, Seiler, Tischler, Drechsler, Goldschmiede, Berg-leute, und Bergwerke; für eine glückliche Heirat und Kindersegen für Reichtum, Wiederauffinden verlorener Sachen und Regen. Und sie ist Patronin der Städte Florenz, Neapel und Innsbruck.
-
Maria Schnee
Maria Schnee findet statt alljährlich am 5. August. Der Tag ist ein katholischer Gedenktag, der an die Weihe der Papstbasilika Santa Maria Maggiore erinnert. Sie Madonna erschien der Sage nach dem römischen Kaufmann Johannes und seiner Frau in der Nacht zum 5. August. Sie versprach den beiden einen Sohn, wenn ihr zu Ehren da eine Kapelle errichtet werde, wo am nächsten Morgen Schnee liege. Die Eheleute suchten am nächsten Tag Papst Liberius auf, der denselben Traum hatte. Am Morgen des 5. August sei die Spitze des Esquillinhügels mit Schnee bedeckt gewesen.
Dort wurde unter Sixtus III. in den Jahren 432-440 eine Kirche errichtet. Diese trägt bis heute das Patrozinium Santa Maria ad Nives (deutsch: Maria Schnee)
-
Verklärung des Herrn
Der 6. August ist der Tag der Verklärung des Herrn. Das Fest der Verklärung des Herrn erinnert an den Bericht des Evangelisten Matthäus (17, 1-13) im Neuen Testament der Bibel über die Verwandlung Jesu, wonach Jesu mit seinen Jüngern auf einen hohen Berg gestiegen war; „sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, seine Kleider aber wurden weiß wie Licht.“
Es erschienen Mose und Elija, und aus den Wolken sprach eine Stimme: „Siehe, das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“
-
Augsburger Hohes Friedensfest
Am 8. August wird seit dem Jahr 1650 alljährlich das Augsburger Hohe Friedensfest begangen. Damit feierten ursprünglich die Protestanten das Ende der Unterdrückungen während des Dreißigjährigen Krieges, was durch den Westfälischen Frieden möglich wurde. Seit dem Jahr 1984 beteiligt sich auch die Katholische Kirche an diesem Friedensfest. Das Fest wird jedes Jahr begleitet durch die Festtafel auf dem Augsburger Rathausplatz, durch den ökumenischen Eröffnungsgottesdienst und die Friedensbotschaften der Augsburger Religionsgemeinschaften.
-
Dominikus
Der 8. August ist der Dominikustag. Der heilige Dominikus, war der Gründer des Dominikanerordens, er wurde 1234 heiliggesprochen. Er gilt als Schutzpatron der fälschlich Angeklagten, der Astronomen und der Wissenschaftler, sowie als Schutzpatron der Städte Bologna, Madrid und Cordoba.
-
Buchliebhaber
Der 9. August ist der Welttag der Buchliebhaber. Ein unspektakulärer Tag, an dem man sich freuen kann, dass es so viele tolle Bücher gibt. – Um den Tag angemessen zu begehen, empfiehlt es sich, Bücher, die man ganz besonders mag, weiter zu verschenken, sei es in gedruckter oder digitaler Form.
-
Laurentius
Der 10. August ist Laurentiustag. Laurentius war Erzdiakon von Rom und als Vertreter von Papst Sixtus II. mit der Verwaltung des Kirchenvermögens und dessen Verwendung betraut. Nach der Hinrichtung des Papstes durch Kaiser Valerian weigerte Laurentius sich, das Kirchenvermögen herauszugeben, verteilte es an die Gemeinde und endete als Märtyrer im Feuer. Der heilige Laurentius ist Schutzpatron von Berufsgruppen, die mit offenem Feuer zu tun haben: Bäcker, Bierbrauer, Feuerwehrleute, Wäscherinnen. Als Verwalter des Kirchenvermögens wird er ebenso von Archivaren und Bibliothekaren angerufen.
-
Mariä Himmelfahrt
Mariä Himmelfahrt, alljährlich am 15. August, ist ein Hochfest der Katholischen Kirche. Das Fest geht zurück auf ein Marienfest, das von Kyrill I., Patriarch von Alexandrien im 5. JH eingeführt wurde. Mariä Himmelfahrt ist heute ein gesetzlicher Feiertag im Saarland, in Bayern, in Österreich, in Liechtenstein sowie einigen Kantonen der Schweiz. Auch einige europäischen Ländern mit überwiegend katholischer Bevölkerung begehen diesen Tag. Mariä Himmelfahrt wurde in Tirol als Hoher Frauentag zum Landesfeiertag erklärt.
-
Maria Königin
Maria Königin oder auch Maria Regina ist als Gedenkfest ein Feiertag im liturgischen Kalender der katholischen Kirche am 22. August. Das Fest wurde im Jahr 1954 von Papst Pius XII. zum Abschluss des marianischen Jahres eingeführt.
-
Bundesliga
Der 24. August ist der Gründungstag der Deutschen Fußball-Bundesliga.
Neun Jahre nachdem die deutsche Nationalmannschaft als krasser Außenseiter das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 1954 in Bern in der Schweiz gegen die ungarische Nationalmannschaft gewann und so den Weltmeistertitel erstmalig nach Deutschland holte startete auch in Deutschland am 24. August 1963 eine bundesweite Spielklasse im professionellen Fußball. Der ehemalige Nationaltrainer Sepp Herberger hatte erkannt, welches Potential in dieser Sportart steckte. Und so hatte er sich für eine bundesweite Runde auf höchstem Niveau starkgemacht.
In England spielten schon längst Profis vor vollen Stadien. Und der Deutsche Meister wurde noch in einer Endausscheidung aus den Siegern mehrerer Amateuroberligen ermittelt.
Die ersten Bundesligaübertragungen per Radio (!) kamen aus Gelsenkirchen vom Spiel Schalke gegen Stuttgart und aus Bremen von der Partie Bremen gegen Borussia Dortmund.
Das erste Tor der neuen Liga erzielte schon in der ersten Spielminute der Dortmunder Halbstürmer Konietzka.Während Dortmund als Deutscher Fußballmeister in die erste Bundesligasaison gestartet war hieß der Meister der ersten Saison der Deutschen Fußball-Bundesliga 1. FC Köln.
Durch Aufstiege kamen immer wieder neue Mannschaften in die erste Liga. Andere, ehemals vielleicht ruhmreiche Namen verschwanden. Namen wie Meiderich, Saarbrücken oder Münster sind in der ersten Liga lange nicht mehr gehört worden, hingegen kamen z.B. Mönchengladbach und Bayern München erst Jahre später hinzu.
-
Toilettenpapier
Heute, am 26. August anno domini, ist ganz ernsthaft der Tag des Klopapiers. Und erfunden haben dieses Papier angeblich die Chinesen.
Im 6. JH n.Chr. entwickelten die Chinesen ein solches Papier für ihren Kaiser, ab dem 14. JH gabs das dann auch in chinesischen Adelskreisen.
In Europa verwendete man zu dieser Zeit und diesem Zweck Moos, Wolle oder Stofftücher, die man immer wieder wusch. In USA gab es Toilettenpapier erstmals 1857 zu kaufen, in Großbritannien 1890 sogar auf Rollen und im Jahr 1928 unter dem Firmennamen Hakle auch in Deutschland. -
Labor-Day
In Nordamerika wird am 1. Montag im September der Labor-Day begangen. Die Entstehungsgeschichte ähnelt der des 1. Mai als Tag der Arbeit bzw. der Arbeiterbewegungen. Seit 1894 feiern die Amerikaner diesen gesetzlichen Feiertag in Erinnerung an die Achtstundentags Kampagnen der amerikan. Arbeiterbewegung und damit auch das Ende des Sommers und der sommerlichen Reisezeit.
Der aktuelle Termin war der 2. September 2024, der nächste Termin wird der 1. September 2025 sein. -
Deutsch
Der Verein Deutsche Sprache wurde 1997 als Verein zur Wahrung der deutschen Sprache gegründet und im April 2000 umbenannt. Er verfolgt das Ziel, die deutsche Sprache als eigenständige Kultursprache zu erhalten und zu fördern. Der VDS rief 2001 den Tag der deutschen Sprache ins Leben.
Der Tag der deutschen Sprache findet jährlich am zweiten Septembersamstag statt, mithin am 14. September 2024, der nächste Tag fndet statt am 13.9.2025. -
Soziale Kommunikation
Der mittlerweile 58. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, auch bekannt als Mediensonntag fand am 8. September 2024 statt.
Dieser Welttag wurde von Papst Paul VI. als Welttag der Massenmedien ausgerufen und findet 6 Wochen nach Ostern bzw. 3 Tage nach Christi Himmelfahrt statt.
Er wurde erstmals am 6. Mai 1967 begangen. Zu diesem Tag veröffentlicht der jeweilige Papst eine Botschaft (hier). Diese erscheint am 24. Januar, dem Tag des Hl. Franz v. Sales, dem Schutzpatron der Journalisten. -
Handwerk
Am Tag des Handwerks schaut ganz Deutschland auf seine Handwerker! Handwerksbetriebe und -organisationen verdeutlichen an diesem Tag bundesweit mit Aktionen und Veranstaltungen, dass Deutschland handgemacht ist. Besonders für Betriebe bietet der Tag des Handwerks vielfältige Möglichkeiten, sich und ihre Leistungen öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Der Aktionstag findet seit 2011 jährlich am dritten Samstag im September statt, aktuell am 21. September 2024.
-
Friedhof
Der „Tag des Friedhofs“ wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. gemeinsam mit den bundesweit tätigen Friedhofsgärtnern, Steinmetzen, Bestattern, Floristen, den Städten und Kommunen sowie Religionsgemeinschaften und Vereinen Ins Leben gerufen. Seitdem hat sich dieser Aktionstag zu einem vielbeachteten Event entwickelt. Er findet am 3. Wochenende im September statt, mithin am 21. September 2024.
-
Jüdische Kultur
Der Europäische Tag der jüdischen Kultur wird seit 1999 als Aktionstag begangen. Seit 2013 findet er am letzten Sonntag im September statt, aktuelll am 28. September 2025.
Der Tag wird heute in fast 30 europäischen Ländern gemein-sam von jüdischen und nichtjüdischen Organisationen veranstaltet, um das europäische Judentum, seine Geschichte, Traditionen und Bräuche gestern und heute besser bekannt zu machen. -
Welttag des Bartes
Welttag des Bartes: In früheren Zeiten sah man den Bart als Zeichen der Kraft und als Zierde der Männlichkeit an, weshalb sich auch eine sorgfältige Pflege entwickelte. Die Ansichten darüber, was mit dem Bart zu geschehen habe, unterscheiden sich von Kultur zu Kultur beträchtlich; von der jeweiligen Norm abweichende Barttracht gilt oft als Zeichen von Ungepflegtheit oder Fremdheit. Hatte der Bart in der Frühgeschichte der Menschheit vor allem auch kultischen Charakter, der viele religiöse Komponenten besaß, ist er in der Gegenwart daneben in der säkularisierten westlichen Welt sowohl Ausdruck von Individualität als auch in bestimmten Formen Mode. Diesem trägt der Welttag des Bartes oder auch World Beard Day am 7. September Rechnung.
-
Alphabetisierng
Jedes Jahr am 8. September begeht die UNESCO den Weltbildungstag oder auch Welttag der Alphabetisierung und macht damit auf den Stand der Alphabetisierung weltweit aufmerksam.
Lesen und schreiben zu können, ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Dies zu erlernen, ist in vielen Regionen der Welt jedoch noch immer ein Privileg. Weltweit können etwa 774 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben. Fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen und Mädchen. -
Kreuzerhöhung
Das Fest der Kreuzerhöhung wird in der katholischen und in der orthodoxen Kirche am 14. September gefeiert. Dieses Fest geht zurück auf die Legende von der Heiligen Helena, der Mutter von Kaiser Konstantin. Sie soll bei Grabungen in Jerusalem des Kreuz Christi wiedergefunden haben. Zahlreiche Kreuzreliquien werden seither von den Gläubigen verehrt.
-
Bildungsfreiheit
Am 15. September findet seit 2007 der Tag der Bildungsfreiheit statt. Initiatoren waren zunächst Privat- und Hauslehrerinnen aus Frankreich. Es soll jedoch ganz allgemein darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Recht auf freie Wahl der Bildung ein Menschenrecht ist. Damit verbunden ist der Wunsch, dass Home-Education, schulfreie Bildung, in Deutschland legalisiert wird. Allerdings steht dieser Tag und die damit verbundenen Aktionen und Bestrebungen im Widerspruch zu der in Deutschland aus guten Gründen geltenden Schulpflicht.