Schlagwort: Pflanze

  • Weihnachtsstern

    Diese Gelegenheit sollte man auf keinen Fall verpassen: Am 12. Dezember ist „Poinsettia Day“! In den USA feiert man den „Tag des Weihnachtssterns“ schon lange und überrascht seine Lieben und Freunde mit einem Sternengruß. Gerade rechtzeitig, um vor dem Fest alles zwischenmenschliche „ins Lot“ zu bringen: seine Zuneigung auszudrücken, Mißstimmigkeiten auszuräumen, Frieden zu schließen, das längst überfällige „Danke“ zu sagen – oder einfach nur Festtagsvorfreude zu schenken.


    Poinsettia Day am 12. Dezember – Der Tag des Weihnachtssterns

    Was ist der Poinsettia Day?

    Der Poinsettia Day (deutsch: Tag des Weihnachtssterns) wird jedes Jahr am 12. Dezember gefeiert. Der Aktionstag ehrt eine der beliebtesten Pflanzen der Advents- und Weihnachtszeit: den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima). Mit seinen leuchtend roten, weißen, rosafarbenen oder cremefarbenen Hochblättern gehört er in vielen Ländern zur festlichen Dekoration und symbolisiert die besinnliche Zeit rund um Weihnachten.

    Der Poinsettia Day erinnert nicht nur an die Schönheit dieser besonderen Pflanze, sondern auch an ihre interessante Geschichte und ihre Bedeutung als weihnachtliches Symbol.

    Warum wird der Poinsettia Day am 12. Dezember gefeiert?

    Das Datum wurde gewählt, um an den Todestag von Joel Roberts Poinsett zu erinnern. Der amerikanische Diplomat und Pflanzenliebhaber brachte den Weihnachtsstern im 19. Jahrhundert aus Mexiko in die Vereinigten Staaten und trug maßgeblich dazu bei, dass die Pflanze international bekannt wurde. Nach ihm erhielt sie den englischen Namen Poinsettia.

    Seit den 1850er-Jahren erfreut sich der Weihnachtsstern großer Beliebtheit und ist heute aus der Adventszeit kaum noch wegzudenken.

    Die Geschichte des Weihnachtssterns

    Der Weihnachtsstern stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. Dort wächst er als Strauch und kann mehrere Meter hoch werden. Bereits die Azteken schätzten die Pflanze wegen ihrer auffälligen roten Hochblätter und nutzten sie unter anderem als natürlichen Farbstoff und für traditionelle Anwendungen.

    Mit der Verbreitung in Europa und Nordamerika entwickelte sich der Weihnachtsstern zu einer klassischen Zierpflanze für die Advents- und Weihnachtszeit. Seine sternförmig angeordneten Hochblätter wurden zu einem Symbol für den Stern von Bethlehem und damit für das Weihnachtsfest.

    Wie wird der Tag des Weihnachtssterns gefeiert?

    Der Poinsettia Day wird vor allem in den USA, Kanada und zunehmend auch in anderen Ländern begangen. Viele Gärtnereien, Blumenfachgeschäfte und botanische Gärten nutzen den Tag, um über die Herkunft, Pflege und Vielfalt des Weihnachtssterns zu informieren.

    Beliebte Aktivitäten am 12. Dezember sind:

    • Weihnachtssterne verschenken oder neu dekorieren
    • Wohnungen und Häuser festlich schmücken
    • Floristik-Ausstellungen besuchen
    • Wissenswertes über die Pflanze erfahren
    • Weihnachtsmärkte oder Gartencenter besuchen
    • Nachhaltig produzierte Weihnachtssterne kaufen

    Der Aktionstag verbindet Pflanzenliebe mit weihnachtlicher Vorfreude und macht auf die kulturelle Bedeutung des Weihnachtssterns aufmerksam.

    Tipps zur Pflege von Weihnachtssternen

    Damit ein Weihnachtsstern lange schön bleibt, benötigt er einen hellen Standort ohne direkte Zugluft. Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad Celsius sind ideal. Gegossen wird nur mäßig – Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Wichtig ist außerdem, den Wurzelballen weder austrocknen noch dauerhaft nass werden zu lassen.

    Mit der richtigen Pflege kann ein Weihnachtsstern weit über die Weihnachtszeit hinaus erhalten bleiben und im nächsten Jahr erneut farbige Hochblätter bilden.

    Fazit

    Der Poinsettia Day am 12. Dezember feiert den Weihnachtsstern als eine der bekanntesten Pflanzen der Adventszeit. Gleichzeitig erinnert der Aktionstag an Joel Roberts Poinsett, der die Pflanze international bekannt machte. Ob als festliche Dekoration, Geschenk oder Symbol der Weihnachtszeit – der Weihnachtsstern begeistert jedes Jahr Millionen Menschen. Der Tag des Weihnachtssterns lädt dazu ein, mehr über die Herkunft, Pflege und Bedeutung dieser außergewöhnlichen Pflanze zu erfahren und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu genießen.

  • Kastanien

    Am zweiten Samstag im November findet alljährlich der Aktionstag „Rettet die Kastanien“ statt.
    Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat diesen Tag ausgerufen, um die seit Jahren von der Kastanienminiermotte geplagten Bäume zu schützen. Befallene Kastanien zeigen eine verfrühte Braunfärbung der Blätter und neigen zu zeitigem Laubabfall. Viele dieser Kastanien werden als Folge davon aus Unwissenheit gefällt.


    Aktionstag „Rettet die Kastanien“ am 9. November

    Am 9. November wird in Deutschland der Aktionstag „Rettet die Kastanien“ begangen. Dieser Tag soll auf die bedrohte Lage der Kastanienbäume aufmerksam machen, die in vielen Städten und Parks durch Krankheiten und Schädlinge gefährdet sind. Besonders die Rosskastanie, die mit ihren weißen Blüten im Frühling und ihren braunen Früchten im Herbst zu den bekanntesten Baumarten gehört, ist seit Jahren in Gefahr. Der Aktionstag ruft dazu auf, diese Bäume zu schützen, zu pflegen und ihren Lebensraum zu erhalten.

    Die Idee für den Aktionstag entstand, als sich die Kastanienminiermotte stark in Europa verbreitete. Diese kleine, unscheinbare Motte legt ihre Eier auf die Blätter der Kastanie. Die geschlüpften Larven fressen das Blattgewebe, wodurch die Blätter frühzeitig braun werden und abfallen. Das schwächt die Bäume erheblich und kann sie über Jahre hinweg so stark schädigen, dass sie absterben. Zusätzlich leiden viele Kastanien unter Bakterienkrankheiten wie der sogenannten Pseudomonas-Rindenkrankheit, die Risse und Fäulnis verursacht.

    Der 9. November soll daran erinnern, dass die Kastanie nicht nur ein schöner, sondern auch ein ökologisch wichtiger Baum ist. Sie spendet Schatten, bietet Lebensraum für viele Insekten und Vögel und ist ein beliebter Aufenthaltsort für Menschen in Parks und Alleen. Besonders Kinder verbinden die Kastanie mit dem Herbst, wenn sie ihre glänzenden Früchte sammeln und daraus Bastelarbeiten machen. Der Verlust dieser Bäume würde also nicht nur die Natur, sondern auch unsere Kultur und Kindheitserinnerungen betreffen.

    Am Aktionstag werden in vielen Städten Baumpflanzaktionen, Informationsveranstaltungen und Sammelaktionen organisiert. Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Umweltgruppen beteiligen sich, indem sie Blätter einsammeln, um die Vermehrung der Miniermotte zu verhindern, oder neue Kastanienbäume pflanzen. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Schutz dieser Bäume zu stärken und gemeinsam Lösungen für ihren Erhalt zu finden.

    Der Aktionstag „Rettet die Kastanien“ erinnert uns daran, wie wichtig jeder einzelne Baum für unser Ökosystem ist. Er zeigt, dass Naturschutz im Kleinen beginnt – im eigenen Garten, auf der Straße oder im Park. Wer Kastanien schützt, trägt dazu bei, dass kommende Generationen sich ebenfalls an ihren Blüten, Blättern und Früchten erfreuen können.

    Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald informiert hier auf einer besonderen Seite zum Aktionstag.


  • Kautschuk

    Am 12. September ist Welt-Kautschuktag, ein Tag für das Pflanzenprodukt, aus dem Gummi gemacht wird. Der Name stammt aus den indianischen Sprachen und bedeutet soviel wie Träne des Baumes. Heutzutage kann Kautschuk auch synthetisch durch Polymerisation hergestellt werden. Die Erfindung des künstlichen Kautschuks wird dem deutschen Chemiker Fritz Hofmann zugeschrieben, der am 12.09.09 den Kautschuk „Buna“ patentieren ließ.

  • Baum

    Seit 1952 wird jeweils am 25. April der Festtag für den Baum von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Zusammenarbeit mit Städten, Forstämtern und Kommunen begangen.

  • Knoblauch

    Ein „Stinker“ hat seinen Ehrentag am 19. April, der Knoblauch. An diesem Tag wird die »stinkende Rose› gefeiert.

    Knoblauch ist in weiten Teilen der Welt als Gewürz und Gemüse bekannt und verbreitet. Einen besonderen Stellenwert genießt er in der Küche des gesamten Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und weiten Teilen Asiens. Er wirkt allgemein geschmacksverbessernd und wird deshalb zu verschiedensten Gerichten hinzugefügt.

  • Pekannuss

    Die Pekannuss ist der offizielle Staatsbaum des US-Bundesstaates Texas. Seit 1996 wird in den USA jeweils am 14. April der „Tag der Pekannuss“ (National Pecan Day) begangen.

  • Pflanze

    Der Internationale Ehrentag der Pflanze oder auch englisch International Plant Appreciation Day wird am 13. April und vor allem in den USA gefeiert. Man würdig damit, dass uns Pflanzen neben Nahrung, Kleidung, reiner Luft, Papier, schöne Anblicke, Düfte und eine Menge lebensnotwendige und angenehme Freuden schenken.

  • Unkraut

    Heute, am 28. März findet wieder der Tag des Unkrauts statt. Dieser wird alljährlich seit 2003 begangen. Begründet wurde der Tag durch einen Gartenblogger.

    Eigentlich wollte man das Wort „Unkraut“ durch die Bezeichnung „Wildkraut“ ersetzen, aber das konnte sich nicht durchsetzen. Da bleibt es beim „Unkraut“, das es ja auch zum sprichwörtlichen Inhalt gebracht hat. Aus Sicht der „Leben und Leben lassen Anhänger“ hat das Unkraut jedenfalls einen Ehrentag verdient.

    Der Name Unkraut ist etwas irreführend; gemeint sind natürlich Wild-, Wiesen- und Heilkräuter. Also glt der Tag des Unkrauts allen Pflanzen, die für Biodiversität und eine gut funktionierende Natur und Umwelt stehen.
    Sie erfreuen mit ihrer bunten Blütenpracht – dauert noch ein paar Tage – das Auge des aufmerksamen Betrachters und halten Scharen von ordnungsliebenden Gärtnern in Bewegung.
    Wie der Name Unkraut vermuten lässt, sind Wild-, Wiesen- und Heilkräuter nicht jedem Gartenbesitzer willkommen. Dafür werden sie umso mehr bei Bienen, Hummeln und allen anderen Insekten geschätzt.

  • Pflanze-eine-Blume

    Der Pflanze-eine-Blume-Tag am 12. März, in Amerika als Plant-a-flower-day bekannt, der es vorsieht, das Heim, sei es innerhalb der Wohnung, auf dem Balkon oder sonst wo, mit einer selbst gepflanzten Blume zu schmücken.

  • Tag der Zimmerpflanze

    In Amerika wird der sogenannte „Houseplant Appreciation Day“, der Tag der Zimmerpflanze gefeiert. Ins Leben gerufen wurde er von The Gardener’s Network – einem Webportal, auf dem Pflanzen-freunde Know-How und Erfahrungen austauschen können.