Kategorie: 03. November

ein Tag im November

  • Mann

    Dieser Tag wurde in den Jahren 2000 bis 2004 am 3. November gefeiert. Weil der Mann von heute irgendwie politischer, gesünder, interessierter ist. Da wundert es nicht, wenn der vielleicht etwas profane Gang in die Eckkneipe zwar nicht gestrichen, aber doch ergänzt wird. Laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow sollte der Männertag das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die Lebenserwartung beim Mann im Durchschnitt sieben Jahre unter der von Frauen. Neben Männergesundheit waren in Deutschland Zukunfts-perspektiven für Jungen und auch Wehrpflicht Themenschwerpunkte. Sicher alles wichtige Themen, aber leider verschwand der Tag im Nirvana der Geschichte, aus dem er künstlich hervorgehoben worden war.

    Ein Tag für Bewusstsein, Gesundheit und Gleichberechtigung

    Am 3. November wird in Deutschland der Tag des Mannes gefeiert. Ein Tag, der Männer in den Mittelpunkt stellt und zum Nachdenken über ihre Rolle in Familie, Beruf und Gesellschaft anregt. Dieser Tag bietet Gelegenheit, über männliche Identität, Gesundheit und Gleichberechtigung zu sprechen und den Blick auf Themen zu richten, die Männer in ihrem Alltag betreffen. Er versteht sich nicht als Konkurrenz zum Internationalen Frauentag, sondern als Ergänzung. Beide Tage erinnern daran, dass wahre Gleichstellung nur im gegenseitigen Verständnis entstehen kann.

    Der Tag des Mannes wurde eingeführt, um das Bewusstsein für die gesundheitlichen und sozialen Herausforderungen von Männern zu stärken. Statistiken zeigen, dass Männer im Durchschnitt seltener zum Arzt gehen, häufiger unter Stress leiden und eine geringere Lebenserwartung haben als Frauen. Themen wie psychische Gesundheit, Vorsorgeuntersuchungen oder Work-Life-Balance stehen deshalb im Mittelpunkt vieler Aktionen rund um diesen Tag. Ziel ist es, Männer zu ermutigen, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen und offen über Gefühle und Belastungen zu sprechen.

    Doch der Tag des Mannes geht über medizinische Aspekte hinaus. Er lädt dazu ein, das moderne Männerbild zu reflektieren. Was bedeutet es heute, „ein Mann zu sein“? Stärke zeigt sich nicht mehr nur in körperlicher Leistung oder beruflichem Erfolg, sondern auch in Empathie, Fürsorge und der Fähigkeit, Verantwortung in Familie und Gesellschaft zu übernehmen. Männer von heute sind Väter, Partner, Kollegen und Freunde. Sie prägen durch ihr Handeln das soziale Miteinander und tragen wesentlich zu einem respektvollen, gleichberechtigten Zusammenleben bei.

    Viele Organisationen nutzen den 3. November, um mit Veranstaltungen, Vorträgen und Kampagnen auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Diese reichen von Väterrollen über soziales Engagement bis hin zu geschlechtergerechter Erziehung. Der Tag soll Männer stärken, ohne andere auszuschließen, und gleichzeitig für gegenseitige Wertschätzung werben.

    Der Tag des Mannes ist somit ein Tag der Selbstreflexion und Anerkennung. Er erinnert daran, dass Männer ebenso wie Frauen Unterstützung, Verständnis und faire Chancen verdienen. Er lädt dazu ein, über alte Rollenbilder hinauszuwachsen und eine Gesellschaft zu gestalten, in der Menschen – unabhängig von Geschlecht – ihr Potenzial entfalten können. So wird der 3. November zu einem Tag des Dialogs, der Gesundheit und der Gleichberechtigung.

    Am 3. November finden außerdem statt der Tag des heiligen Hubertus, der Nationalfeiertag von Dominica, von Mikronesien und von Panama.

  • Hubertus

    Am Namenstag des heiligen Hubertus, den dritten November, feiern die Jäger, Förster und Hundeführer in jedem Jahr ihren Schutzpatron.

    Der Schutzpatron der Jäger und Naturliebhaber

    Am 3. November feiern viele Christen den Namenstag des Heiligen Hubertus von Lüttich. Der wird als Schutzpatron der Jäger, Förster, Waldarbeiter und Tiere verehrt. Der Hubertustag hat eine lange Tradition, die tief im europäischen Brauchtum verwurzelt ist. Er erinnert an einen Mann, der vom leidenschaftlichen Jäger zum Glaubensverkünder wurde. Er giltbis heute als Symbol für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

    Der heilige Hubertus wurde um das Jahr 655 in Aquitanien (im heutigen Frankreich) geboren. Über seine Herkunft und Jugend gibt es unterschiedliche Berichte. Er war ein wohlhabender Adliger, der das Leben am Hof genoss und seine Leidenschaft in der Jagd fand.

    Die Legende von seiner Bekehrung

    Als er an einem Karfreitag bei der Jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, um ihn zu töten, blieb dieser ohne Regung vor ihm stehen. Schon wollte Hubertus zum Bogenschuss ansetzten, da erblickte er plötzlich zwischen den Geweihstangen des Hirsches ein leuchtendes Kreuz und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: „Hubertus, warum verfolgst du mich?“ Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder.

    Die Stimme sprach zu ihm, dass er sein Leben ändern und Gott dienen solle. Dieses Erlebnis bewegte Hubertus zutiefst. Er gab sein weltliches Leben auf, ließ sich zum Priester weihen und widmete sich fortan dem Glauben und der Hilfe für Bedürftige.

    Die Begegnung mit dem Hirschen ließ ihn und die Jägerschaft aber  auch erkennen, dass die Jagd nicht allein dem Selbstzweck dient, sondern Dienst an der Natur mit weitreichender Verantwortung ist.

    Später wurde Hubertus Bischof von Lüttich, wo er als weiser, gütiger und naturverbundener Hirte wirkte. Er setzte sich für die Armen ein und verbreitete den christlichen Glauben. Nach seinem Tod um das Jahr 727 wurde er als Heiliger verehrt. Sein Symbol, der Hirsch mit dem Kreuz im Geweih, ist bis heute in der Jagdtradition allgegenwärtig. Das Kreuz erinnert an seine Bekehrung und seine Liebe zur Schöpfung.

    Namenstag des heiligen Hubertus

    Am 3. November finden in vielen Regionen Hubertusmessen und Hubertusjagden statt. Dabei feiert man nicht nur die Jagd, sondern betont vor allem die Achtung vor der Natur und ihren Geschöpfen. Hörnerklänge begleiten die feierlichen Gottesdienste oft musikalisch. Und die Tiere der Jäger werden gesegnet. Der Hubertustag ist somit nicht nur ein kirchlicher Gedenktag. Er ist auch ein Zeichen für Respekt, Verantwortung und Dankbarkeit gegenüber der Natur.

    Der heilige Hubertus mahnt uns bis heute, mit der Schöpfung achtsam umzugehen, Tiere nicht als Beute, sondern als Teil des Lebenskreislaufs zu sehen. Sein Leben und Wirken verbinden Glaube, Ethik und Naturbewusstsein auf einzigartige Weise. Der Hubertustag ist daher mehr als ein kirchlicher Festtag. Er ist ein Tag der Besinnung. Er soll uns daran erinnern, in Einklang mit der Natur zu leben und sie als göttliches Geschenk zu bewahren.

    Am 3. November finden außerdem statt der Tag des Mannes, der Nationalfeiertag von Dominica, von Mikronesien und von Panama.

  • Dominica

    Dominica konnte sich bis ins 18. Jahrhundert gegen die europäische Kolonialisierung wehren, wurde aber von Frankreich, danach von Großbritannien kontrolliert. Mit dem Nationalfeiertag feiert das Land seine Unabhängigkeit vom 3. November 1978.


    Der Nationalfeiertag von Dominica am 3. November

    Am 3. November feiert die Karibikinsel Dominica ihren Nationalfeiertag, den Unabhängigkeitstag. An diesem Datum im Jahr 1978 erlangte Dominica nach über 200 Jahren kolonialer Herrschaft die volle Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Seitdem erinnert dieser Tag jedes Jahr an den Beginn einer neuen Ära – die Geburt einer freien, souveränen Nation, die stolz auf ihre Geschichte, Kultur und Identität ist.

    Die Geschichte Dominicas ist geprägt von einem langen Weg zur Selbstbestimmung. Ursprünglich war die Insel von den Kariben besiedelt, bevor sie im 15. Jahrhundert von Christoph Kolumbus entdeckt und später von europäischen Mächten umkämpft wurde. Sowohl Frankreich als auch Großbritannien herrschten abwechselnd über Dominica, bis sie schließlich im 18. Jahrhundert endgültig zur britischen Kolonie wurde. Nach vielen Jahren politischer Entwicklung und wachsendem nationalem Bewusstsein wurde Dominica am 3. November 1978 offiziell eine unabhängige Republik innerhalb des Commonwealth of Nations, mit einer demokratischen Regierung und einer eigenen Verfassung.

    Heute ist der 3. November einer der wichtigsten Feiertage des Landes. In der Hauptstadt Roseau und in allen Gemeinden finden Feierlichkeiten, Paraden, Reden und kulturelle Veranstaltungen statt. Besonders beliebt sind die traditionellen Musik- und Tanzaufführungen, bei denen Menschen in bunten Trachten auftreten, um das reiche kulturelle Erbe der Insel zu zeigen. Die Wochen rund um den Nationalfeiertag werden als „Creole Week“ gefeiert – eine Zeit, in der die Bewohner Dominicas ihre Sprache, ihre Küche, ihre Musik und ihre afrikanisch-karibischen Wurzeln stolz präsentieren.

    Der Unabhängigkeitstag ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch ein Moment der Reflexion und Dankbarkeit. Er erinnert die Menschen daran, wie wichtig Freiheit, nationale Einheit und kulturelle Identität sind. Für viele Dominikanerinnen und Dominikaner ist der 3. November ein Symbol der Stärke und des Durchhaltevermögens ihres Volkes – ein Tag, an dem sie ihre Vergangenheit ehren und voller Hoffnung in die Zukunft blicken.


    Am 3. November finden außerdem statt der Tag des Mannes, der Tag des heiligen Hubertus, der Nationalfeiertag von Mikronesien und von Panama.

  • Mikronesien

    Das Inselgebiet Mikronesien wurde seit 1947 von den USA als UN-Treuhandgebiet verwaltet.  Im Jahr 1979 wurde eine Vertrag über eine freie Assoziation mit den Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet, der am 3. November 1986 in Kraft trat. Die Föderierten Staaten von Mikronesien erlangten ihre volle Unabhängigkeit 1991. Sie wurden am 17. September des gleichen Jahres Mitglied der Vereinten Nationen.


    Der Nationalfeiertag von Mikronesien am 3. November

    Am 3. November feiert die Föderierte Staaten von Mikronesien ihren Nationalfeiertag, den sogenannten Tag der Unabhängigkeit. An diesem Datum im Jahr 1986 trat das „Compact of Free Association“ (Abkommen über freie Assoziation) mit den Vereinigten Staaten in Kraft. Mikronesien erlangte dadurch offiziell seine volle Souveränität. Dieser Tag markiert den Moment, in dem das Land seine politische Selbstbestimmung erreichte und als unabhängige Nation in die internationale Gemeinschaft eintrat.

    Die Geschichte Mikronesiens ist eng mit der Kolonialzeit verbunden. Über Jahrhunderte hinweg stand die Inselgruppe nacheinander unter der Herrschaft Spaniens, Deutschlands, Japans und der Vereinigten Staaten. Die übernahmen nach dem Zweiten Weltkrieg im Auftrag der Vereinten Nationen die Verwaltung. Nach jahrzehntelangen Diskussionen und Verhandlungen entschieden sich die Inseln Chuuk, Pohnpei, Kosrae und Yap, sich zu den Föderierten Staaten von Mikronesien (FSM) zusammenzuschließen. Das Ziel war, eine eigene nationale Identität zu entwickeln. Aber dennoch wollte man enge wirtschaftliche und sicherheitspolitische Beziehungen zu den USA beibehalten.

    Der 3. November 1986 gilt daher als Wendepunkt in der Geschichte des Landes. Seit diesem Tag regelt Mikronesien seine inneren Angelegenheiten selbst und wird von einer demokratisch gewählten Regierung geführt. Das Abkommen mit den Vereinigten Staaten garantiert wirtschaftliche Unterstützung und ermöglicht den Bürgern Mikronesiens unter anderem, in die USA zu reisen und dort zu arbeiten. Gleichzeitig bleibt das Land Mitglied wichtiger internationaler Organisationen wie den Vereinten Nationen und dem Pazifischen Insel-Forum.

    Heute wird der Nationalfeiertag in Mikronesien mit Feierlichkeiten, traditionellen Tänzen, Musik und Reden begangen. In Schulen und Gemeinden finden Zeremonien statt, bei denen die Nationalflagge gehisst und die Unabhängigkeit gefeiert wird. Es ist ein Tag des nationalen Stolzes. Die Menschen feiern ihre kulturelle Vielfalt und den Zusammenhalt der vier föderierten Staaten.

    Der 3. November erinnert die Bevölkerung jedes Jahr daran, wie wertvoll Freiheit, Einheit und kulturelle Identität sind. Für Mikronesien ist dieser Tag nicht nur ein politisches Jubiläum. Es ist ein Ausdruck der Hoffnung auf eine friedliche, selbstbestimmte und nachhaltige Zukunft inmitten des Pazifiks.


    Am 3. November finden außerdem statt der Tag des Mannes, der Tag des heiligen Hubertus, der Nationalfeiertag von Dominica und von Panama.

  • Panama

    Der 3. November gilt als Nationalfeiertag in Panama, der an die Unabhängigkeit von Kolumbien erinnert. Panama ist UN-Mitglied seit 13. 11.’45.

    Der Nationalfeiertag von Panama am 3. November

    Der 3. November ist einer der bedeutendsten Tage im nationalen Kalender Panamas. An diesem Datum feiert das Land seine Trennung von Kolumbien im Jahr 1903 – ein Ereignis, das den Beginn Panamas als unabhängige Republik markierte. Dieser Tag, bekannt als „Día de la Separación de Colombia“, ist nicht nur ein historischer Meilenstein, sondern auch ein Symbol des nationalen Stolzes, der Einheit und der kulturellen Identität des Landes.

    Die Geschichte dieses Feiertags geht auf das Ende des 19. und den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Nach Jahrzehnten als Teil des sogenannten „Departamento de Panamá“ innerhalb Kolumbiens wuchs in der Bevölkerung der Wunsch nach Selbstbestimmung. Wirtschaftliche Interessen und der geplante Bau des Panamakanals spielten dabei eine wichtige Rolle. Mit Unterstützung der Vereinigten Staaten gelang es Panama, sich am 3. November 1903 friedlich von Kolumbien zu lösen. Bereits wenige Tage später wurde die Republik Panama offiziell gegründet. Manuel Amador Guerrero wurde ihr erster Präsident.

    Heute wird der 3. November in ganz Panama mit großer Freude und Stolz gefeiert. In den Städten und Dörfern finden Paraden, Musik- und Tanzveranstaltungen statt. Schulbands und Folkloregruppen spielen traditionelle panamaische Musik. Die Straßen sind geschmückt mit den Farben der Nationalflagge Rot, Weiß und Blau. Und viele Menschen tragen traditionelle Kleidung wie den „pollera“ und den „montuno“. Der Feiertag markiert zudem den Beginn der sogenannten „Fiestas Patrias“, einer Reihe nationaler Feierlichkeiten, die sich über mehrere Tage erstrecken und auch den Flaggentag (4. November) sowie den Unabhängigkeitstag von Spanien (28. November) einschließen.

    Der 3. November erinnert die Menschen in Panama jedes Jahr daran, wie wichtig Freiheit, Selbstbestimmung und nationale Einheit sind. Er ist nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein lebendiger Ausdruck der kulturellen Vielfalt und des unerschütterlichen Stolzes der panamaischen Bevölkerung auf ihr Land und ihre Geschichte.


    Am 3. November finden außerdem statt der Tag des Mannes, der Tag des heiligen Hubertus, der Nationalfeiertag von Dominica und von Mikronesien.